Texte in Deutch

Dein Zuhause

Wenn das Vergehen der Vergangenheit angehört, und das Werden die Zukunft ist, dann spürst du den Hauch der Ewigkeit. Wenn deine Liebe dein Mantra ist, dann hast du im Werden dein Zuhause. von Philipp Schober

Gestern noch

Gestern noch, wie lange ist es doch!Heute, ja! Das Morgen ist noch weit. Doch heute schon ist morgen heute.

Blümerl

Wenn auf der Wiesen, a Blümerl blüht, keiner geht vorbei, keiner es sieht, so gehört das Blümerl trotzdem dazur, zu Gottes wunderschöner Natur.

Zu sein

Die negativen Eigenschaften sind Gaben, aus denen wir zu lernen haben. Die relative Welt hat ihren Wert, wenn man dies auch nicht gerne hört.

Zweifel im Sterbebett

Ach hätt ich nur. Ach wär ich doch. Lang ist’s zu spät, doch glaub ich noch. Der liebe Gott, wird sich meiner erbarmen. Na, ja, dann, auf Ewigkeit, Amen.

Das Schwein

Mein Freund, man sagt: Das Schwein frißt alles. Doch dazu sage ich: Nein!

Nur die Liebe

Nur die Liebe zu euren Feinden zeugt von der Liebe zu Gott.

Diese Welt!

Diese Welt, sie ist mir fremd. Gewiß, ich bin sonst nicht gehemmt, doch gehe ich aus meiner Wohnungstür, so ist ein kalter Hauch in mir.

Erwachen der Liebe

Sitzend berühren sich unsere Hände. Nicht wagen wir zu schauen das Gesicht des Geliebten.Und dennoch, kein Wort ist imstande…

Träume den Traum “Dein Leben”

Träume Deinen Traum bis zum Ende, strecke zum Himmel die Arme, die Hände. Träume – es ist nicht vergebens, träume den Traum Deines Lebens!

Jeder Gedanke ist Energie

Du bist hier, du bist jetzt, du bist bewusst. Jeder Gedanke ist Energie, und jede Energie fließt. Eine Energie, die stillsteht, nichts bewirkt, gibt es nicht.

Unendlich viele Fragen

Es gibt so viele, so unendlich viele Fragen. Und jede Antwort ist eine neue Frage, und dann gibt es die Sicherheit, auch wenn sie nur heißt “Ich bin” dieses Dasein.

Der Schwindler

Man nennt mich „der Schwindler“, man nennt mich der Schuft. Der, der andere Menschen benützt und sonst nichts als blufft. Wer hat sich bemüht…

Die Torheit

Ich kann nicht die Torheit anderer weitergeben, um unter jenen Beifall zu ernten, denen Torheit ein ruhiges Gewissen verschafft!

Die Dummheit

Der Menschendummheit müde zu sein ist Schwäche. Ich bin schwach. Trotz aller Dummheit leben zu wollen, geben zu wollen, ist Stärke…

Moderne Kunst

O Kunst, o Kunst, wo gehst du hin, wo liegt in dir noch Lebens positiver Sinn? Hast du nur eines noch zu sagen: „Chaoten, lasset uns des Chaoses Früchte tragen“?

Ein Schwein

Ein Schwein, das pfeift ist noch lange kein Musiker, auch wenn viele es ungewöhnlich und interessant finden.

Der Schwan

Der Schwan als stolzer, weißer Vogel als stolzes, weißes Tier geliebt von vielen Menschen, Freund, ich sag es dir: Er ward geboren im schmutzig grauem Federkleid…

Der Tod

Der Tod trifft Arm und Reich und schafft, daß auch die Macht niemanden Furcht mehr macht. Besinne dich! Was ist von Wert? Was ist dir Gegeben?

Wenn die Liebe größer ist

Nur wenn die Liebe größer ist, als man es auszudrücken vermag, ist sie wahrlich echt und unzerstörbar. Ich liebe das Göttliche…

Am Grabe stehend

Am Grabe stehend blickte ich durch das Tor des Todes. Die Schwelle des Daseins ist überschritten…

Dasein!

Der Wind und die Schwerkraft nehmen die Wasser der See in ihre unsichtbaren Hände hochauf jagen die Wellen ohne sich jemals zu begegnen.

Zu leben

So vieles wolltest du doch erleben. So manches hast du nicht erreicht selbst da, wo dir das Schicksal gnädig war dir manches noch zu schäbig.

Unergründlich­es Wesen Mensch

Du Gott der Liebe, du Tier der Triebe, du unergründliches Teil des Alles. Sich vereinend, sich verneinend, wie sin Sphinx geheimnisvoll.

Der Lebenspfad

Kein Menschenkind kennt seinen Pfad, den Gott für ihn geschaffen hat. Man glaubt so oft, man ist am Ende, doch greifen einem immer wieder neue Hände.

So lang ich mich in Gedanken bewege

So lang ich mich in Gedanken bewege weiß ich nicht wie mir geschieht. Denn die Zeit in der meine Gedanken entstehen ist außerhalb meines bewußten Willens.

Das Paradies

Das Paradies, ach, wer glaubt noch daran, an all den Gerede der Priester? Sie erzählen doch solchen kindlichen Wahn. Ich glaube, sie glauben selbst nicht daran.

Träumst auch du

Träumst auch du von der Tiefe des Raumes – ohne die Tiefe deiner eigenen Existenz zu kennen?

Die Unendlichkeit

Wenn man in einer klaren Nacht zu den Sternen hinauf schaut überkommt manchen das Gefühl der Allmacht Gottes, der Unendlichkeit…

Der Mensch

Der Mensch braucht den Menschen die Menschen brauchen Verstehen der Göttlichen Natur sich selbst und anderen zu können.

Unbegreifbares Begreifen

In den unendlichen Bereichen meiner Phantasie blüht eine Blume.Doch keine Vorstellung ist imstande diesem wunderbaren Gefühl Gestalt zu verleihen.

Narren

Leute, die glauben immer stark zu sein, sind nicht stark, sondern nur starr. Leute die erstarren, sind Narren!

Oh Schmach, oh Schande!

Oh Schmach, oh Schande! Ich bin verrückt, ich bin von Gott und der Ewigkeit Beglückt. Und was sagen alle die großen Theologen, ich habe nur gelogen…

Menschlichkeit

Gott verurteilt kein Verbrechen außer Handlungen wider der Menschlichkeit.